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Allgemeines Die westliche Hakennasennatter ( Heterodon nasicus nasicus) gehört zur Gattung Heterodon (Hakennasennattern), und hat noch drei weitere Unterarten (platirhinos, simus, kennerlyi) . Sie bewohnt ebene Flächen mit leichtem Bewuchs, die meist sandige, lockere Böden aufweisen. Das Verbreitungsgebiet reicht von Südkanada üner Zentral-West USA bis Mexiko. Sie ist tagaktiv, lebt aber oft vergraben und ernährt sich hauptsächlich von Amphibien. Nager, Küken und sogar Aas werden auch nicht verschmäht. Männchen messen nur bis 65cm, Weibchen können 90cm Länge erreichen. |
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Hakennasennattern (Heterodon nasicus) haben einige Interessante Verhaltensweisen. Bei Gefahr drohen sie fauchend mit aufgeblähtem Hals und stoßen mit geschlossenem Mund zu. Hilft ihre Aufregung nicht, stellen sie sich tod. |
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Interessantes + Hakennsaennattern sind Trugnattern, d.h.: Sie besitzen einen funktionierenden Giftapparat. Sie verfügen über Giftdrüsen, die mit gefurchten, vergrößerten, hintenstehenden Giftzähnen verbunden sind. Bei einem Biss läuft Gift an diesen Furchen entlang und wird mit kauenden Bewegungen in die Wunde einmassiert. Das Gift der Hakennasennattern ist verhältnismäßig schwach und die Giftzähne sitzen so weit hinten im Maul,etwa unterhalb der Augen, dass sie kaum einem Menschen gefährlich werden können. Aus diesem Grund und der Tatsache, das sie nicht aktiv zur Abwehr beissen kann man sie als relativ harmlos bezeichnen, obwohl man diese Tatsachen bei der Handhabung immer im Hinterkopf behalten sollte. + Hakennasennatern würgen ihre Beute vor dem verschlingen nicht, sondern vertrauen auf ihren Giftapparat. Das heisst, nach dem Fangbiss beginnt sofort der Schlingakt. Dabei muss die Beute die Giftzähne passieren! Da sich aber Kröten, eine Hauptnahrung der Nattern, in Bedrängnis aufblasen, kommt noch eine andere vermutete Funktion der Giftzähne zum Einsatz- die Kröte wird angepickst und die Luft entweicht, so kann sie leichter verschlungen werden. |
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Heterodon nasicus (Hakennasennatter) |
| SNAKEPOINT |
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Familienfoto: Die Eltern mit einem der Jungtiere. |
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Aufgrund der grabenden Lebensweise kann man bei genügend Bodengrund im Terrarium öfters eine ähnliche Szene beobachten. |
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Haltung Ein Terrarium für Hakennasennattern sollte eine große Grundfläche aufweisen und mit einem sandigen Bodengrund versehen sein. Wegen der wühlenden Lebensweise der Tiere kann der Bodengrund auch etwas höher ausfallen. Als Einrichtung habe ich Korkröhren, Steine, lebende Pflanzen (vorzugsweise Gräser), trockenes Gestrüpp, eine Felsenrückwand und ein Wasserbecken gewählt. Zur Beleuchtung dient eine T5- Röhre mit Reflektor und zwei Halogenspots, die je nach Jahreszeit unterschiedliche Wattstärken haben. Eine Bodenheizung verwende ich nicht, da das Hakennasennatterterrarium über einem anderen steht, und somit von unten leicht erwärmt wird. Die Temperaturen und Beleuchtungslängen sind den natürlichen Gegebenheiten im Verbreitungsgebiet der Tiere angepasst. Eine milde Winterruhe von 2-3 Monaten wirkt sich positiv auf die Gesundheit und das Paarungsverhalten aus. Dazu wird über den Zeitraum kein Futter angeboten und schrittweise die Beleuchtungsdauer gekürzt und die Temperatur gesenkt. Schließlich kommen sie in Winterboxen und verbringen wenigstens einen Monat bei unter 15°C. Es sollte davon abgeraten werden, westliche Hakennasennattern (Heterodon n. nasicus) in wüstenähnlichen Bedingungen zu pflegen. Sie haben ein großes Trinkbedürfnis, was durch häufiges Trinken beobachtet werden kann. Ausserdem sollte ein Teil des Terrariums leicht feucht gehalten werden. Als Futter reiche ich Frostnager der entsprechenden Größe. Schwer ans Futter gehende Jungtiere werden mit Stinten zur Nahrungsaufnahme bewegt. Dieser wird auch zur Nahrungserweiterung adulten Tieren gefüttert. |
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So funktioniert das schaufelförmige Rostrale (Nasenschild)! |
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Meine Hakennasennattern:
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| Weibchen Nachzucht 2005 |
| Männchen Nachzucht 2006 |
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Ganz selten kann man Hakennasennattern bei Baden beobachten. |